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Berichte und Editorials rund um Küche & Großküche 

4 Fragen rund um SIKA Küchenschuhe

Veröffentlicht am 05.11.2018
  • Welches Schuhmodell ist besonders komfortabel durch seinen Tragekomfort bzw. besitzt ein innovatives Material?

Halbschuhe, welche gut passend dem Fuß folgen und gewährleisten, dass der Fuß nicht im Schuh „schwimmt“, sind Grundlage bei der Betrachtung für bequeme Küchenschuhe! Clogs und/oder Pantoletten erfordern höhere muskuläre Arbeit der unteren Extremitäten und empfehlen sich somit nicht wirklich für den täglichen Gebrauch, - sie machen müde! Abb.: O2 Berufsschuh Sika Bubble Step, Art. Nr. 50012Abb.: O2 Berufsschuh Sika Bubble Step, Art. Nr. 50012Beim Sohlen-Material ist eine weiche Laufsohle gefordert, welche dem harten Küchenboden begegnet und dem Träger Stöße und Schläge auf dessen Gelenke reduziert! Mono-PU (Polyurethan) Sohlen empfehlen sich besonders, diese sind angenehm soft und bieten zudem auf fast allen Küchenböden die notwendige Rutschhemmung. Schuhe mit weichen und leichten EVA-Zwischensohlen sowie einer rutschhemmenden Gummi-Laufsohle bewähren sich ebenso immer mehr! Das Schaft- /Obermaterial der Schuhe besteht meist aus einem PU-beschichteten Mikrofasermaterial oder PU-beschichteten Leder.  Leder passt sich der Form des Fußes naturgemäß am besten an, nimmt viel "Schweiß" auf und stellt den besten Tragekomfort dar! Mikrofasermaterialien speichern weniger Feuchte, geben nicht nach wie Leder dies kann, lassen sich deshalb weniger gut einlaufen. Sie sind bauartbedingt meist aber etwas leichter! – Einen Nachweis der Laufsohlen-Stoßdämpfung haben zertifizierte Halbschuhe (Berufs- und Sicherheitsschuhe gem. EN ISO 20347/20345) für die Küche grundsätzlich zu erbringen und empfehlen sich somit als erste Wahl.

 

  • Welches Modell eignet sich aufgrund seines Designs besonders fürs Front Cooking - oder spielt das bei Schuhen keine Rolle?

Beim Front-Cooking ist die Möglichkeit gewollt, daß Gäste an der Speisenzubereitung visuell teilhaben können. Die auch sonst in der Küche gelebte Hygiene wird hier ergänzt durch eine stets gepflegte Außendarstellung des Kochs oder der Köchin. Neben der "schützenden" Berufsbekleidung stellen Berufs- oder Sicherheitsschuhe damit einen weiteren Indikator dar, ob wirklich Wert auf umfassende Sicherheit und Hygiene am Arbeitsplatz gelegt wird. - Der französiche Schriftsteller Honorè de Balzac zitierte in seinem Gesetzbusch für anständige Menschen einst:  „Ein scharfer Beobachter erkennt am Zustand der Schuhe immer, mit wem er es zu tun hat!“ Da es beim Kochen oft „heiß“ hergeht und Verschmutzungen nicht auszuschließen sind, empfehlen sich auch hier Schuhe mit glatter Oberfläche und wenigen bis keinen Nähten. Bei Sika Footwear verwendet man zur Küchenschuhherstellung hochwertige Materialien, welche Verschmutzungen an der Oberfläche reduzieren und deren selbstreinigende Laufsohlen besonders stoßabsorbierend und rutschhemmend sind.  Bei Sika wird Funktion und Design  grundsätzlich zusammen  entwickelt. Klobige und schwere Sicherheitsschuhe, ähnlich derer wie sie auf Baustellen Verwendung finden, sind wirklich nicht mehr notwendig!

 

  • Gibt es bei der Pflege von Küchenschuhen etwas Spezielles zu beachten?

Ja, man sollte es nach der Arbeit nicht vergessen! Die Reinigung des Küchenschuhs mit einer sanften Reinigungslösung reicht dabei völlig aus! Speisereste sollten nicht erst bei Beginn der nächsten Schicht entfernt werden, eingetrocknet sind diese nur mit Kraft oder viel Wasser zu entfernen. Eine solch „kräftefordernde“ Reinigung läßt zudem die Schuhe schneller altern! Wichtig ist es, besonders die Laufsohle regelmäßig zu reinigen, stellt doch eine ungereinigte Laufsohle ein Sturzrisiko für den Anwender dar! Verschmutzte Laufsohlen reduzieren die Rutschhemmung der Küchenschuhe und sind eine ernstzunehmende Gefahr auf rutschigen Böden! Durchschnittlich sind 30% der Unfälle im Gastgewerbe laut Berufsgenossenschaft (Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle  (Quelle: BGN) In das Sohlenprofil hineingetretene Speisereste lösen sich beim Gehen und verschmutzen den Arbeitsplatz und evtl. den Gastraum zusätzlich! Der hygienische Aspekt ist dabei ebenso zu betrachten! Maschinelle Sohlenreiniger (Hygieneschleusen) sind in größeren Küchenbetrieben auch deshalb mehr und mehr anzutreffen! – Beim Kauf von Küchenschuhen sollte man darauf achten, dass die Sohlen leicht zu reinigen sind. Die BG empfiehlt in Ihrem Regelwerk zudem eine Desinfektion der Schuhe nach jeder Arbeitsschicht. Dies zur Vorbeugung gegen Infektionen durch Mikroorganismen im Innern.

 

  • Wie oft sollte der Mitarbeiter erfahrungsgemäß seine Schuhe wechseln?

Abhängig vom Verschleiß und der Belastung der Schuhe ist ein Austausch mal früher und mal später notwendig. Entscheidende Punkte können sein: mangelhafte Pflege, Gewicht des Trägers, zurückgelegte Wegstrecken am Arbeitsplatz, Beanspruchung der Schuhe (Nässe, Bodenreiniger, Hitze, …), Art des Arbeitsplatzes (Spülküche, Küche oder Theke), Rutschhemmung und Abrasivität (Schmirgelfaktor) des Bodens, usw…  -  Die Berufsgenossenschaftsregel (DGUV/112-191/BGR 191, Abs. 3-3) – „Benutzung von Fuß- & Knieschutz“ empfiehlt die Verwendung von 2 Paar Schuhen, welche über den Tag gewechselt getragen werden! - Die Schuhe können so angewendet besser abtrocknen, sind langlebiger und fördern die Gesundheit! Kosten werden dadurch zudem gesenkt! Nach 12 Monaten Verwendung darf man davon ausgehen, daß der Schuh das Dämpfungsvermögen eingebüßt hat und auch hygienisch nicht mehr gut dasteht!